kulturnews, Mai 2008
“…Musikalisch verortet sich das Hamburger Quartett Zuhause aber lieber ein paar Jahre später, als man Cordhosen und Trainingsjacken trug und sich von der Chartsmusik auf dem Rummelplatz abgrenzen wollte. Es war die Zeit, als Wir Sind Helden den Trend noch nicht losgetreten hatten und deutschsprachiger Indie noch unschuldig war. “Alles verpasst” wagt Glampop, für den traurigen Liebesschwur “Trainspotting” möchte man wieder ein Mixtape machen, und auch beim Frenchpop von “J’ai gardé les yeux fermés” verkleben sich Zuhause nicht die Finger. Spätestens mit dem Refrain von “The King has not left the Building” hängt man dann auch wieder am Autoscooter rum, nur dass die Musik plötzlich okay ist: “Ich dreh mich nicht um, um zu sehen, ob du dich umdrehst, um zu sehen, ob ich mich umdreh …”
roteraupe.de, Juli 2008
“…Deutscher Indiepop aus Hamburg – an und für sich nichts Neues. Es ist aber dennoch spannend, wie „Zuhause“ Texte schmieden, die erfreuen, erfrischen und zuweilen zu Herzen gehen.”
Gästeliste, April 2008
“…Wenn es mit dieser Platte nicht klappt, endlich den Geheimtipp-Status zu verlassen, womit dann. Auf ihrem neuen Album “Autoscooter” schütteln sie unpeinliche Stücke en gros aus dem Ärmel, mal trotzig wie im Opener “An deiner Seite”, mal zauberhaft melancholisch wie in “Trainspotting”, gerne auch mal charmant wie im französisch gesungenem “J’ai gardé les yeux fermés”. Hier trifft melodieverliebtes Songwriting auf Handclaps, überhaupt wirkt die Platte beschwingt und trotz gelegentlichen Anflügen von Melancholie, ist “Autoscooter” doch eine recht gut gelaunte, sonnige Platte. Immer kurzweilig, nie kitschig – eben genau wie man sich deutschprachigen Indiepop so wünscht.”
VISIONS, Mai 2005
“Eine im doppelten Sinne aufgeräumte Platte: zeitloser, zarter Gitarrenpop mit einem stimmigen Konzept, das sie zum kleinen Gesamtkunstwerk macht. (…) Lieder wie “Gehen und Bleiben”, “Meine Geschichte und ihr Preis” oder “Plus/Minus Null” finden die Sprache für Lebenszustände, die wir so nie hätten in zwei Sätze fassen können.”
Intro, April 2005
“Statt gefühlsduseliger Larmoyanz einer weiteren Splittergruppe aus der Trainingsjackenfraktion hört man Melancholie und selbstironischen Humor, die lässige Heiterkeit nach dem glücklichen Sprung ins kalte Wasser und die resignativen Klänge einer schal gewordenen Liebe – Bauchklatscher. (…) Lemonheads vor allem in den Backgrounds und den gelegentlich auftauchenden countryesken Anleihen. Darunter mischen sich auch mal Motown- und Discobeats, vereinzelt Synthie-Sounds und ein bisschen Sixties-Surf. Über die fast lo-fi-artig produzierte Musik (für ihr Debüt waren Zuhause mit Folke Jensen und Chris von Rautenkranz im Studio) wurde Lars Poecks erzählender Gesang (…) ziemlich weit nach vorne gemischt. (…) Neu ist das nicht, doch nicht weniger als schön und anrührend. Love ist such a beautiful thing. Zehnmeterspringen auch.”
Gästeliste.de, März 2005
“Hamburg ist doch immer noch ein prima Nährboden für außergewöhnliche Bands. Sicherlich wird Ihnen dieser Tage ein guter Freund wohlmeinend das unvermeidliche neue Kettcar-Album ans Herz legen. Nicht, dass das schlecht wäre, aber trotzdem tröstet der Gedanke, dass es neben dem Hype doch tatsächlich nach wie vor so etwas wie Indie-Underground gibt. Dieser manifestiert sich in Hamburg beispielsweise in einer Band wie Zuhause. (…) Charmant ist es geworden und bietet dem Hörer schrammeligen Gitarren-Pop, der so gar nicht zur derzeitigen Hamburger Schiene passen mag. Vielmehr lugt hier als Referenz eher Tilman Rossmys Regierung um die Ecke. Und während sich textlich allerorten Betroffenheitslyrik breit macht, gelingt es Zuhause, Optimismus zu verbreiten ohne das dumpfe Gefühl, dass irgendetwas faul ist, auszublenden. Ein wirklich schönes Stück Musik, dem man Aufmerksamkeit nur von ganzem Herzen gönnen kann.”
Szene Hamburg, Mai 2004
“Gitarrenpop mit Indie-Background. Hitverdächtige Refrains und Melodien, die nicht gleich wieder verfliegen. Zweite Stimmen und La-la-la. Nachdenkliche Texte, die wohltuend am Rumjammern vorbeilavieren.”








